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Woher kommt eigentlich die Miete?

 

Aufgepasst : die Miete wird bei Pflegeappartements nicht anhand der Quadratmeter gezahlt, so wie wir das aus dem normalen Wohnimmobilienbereich kennen. Auch spielen weder die Lage im Objekt oder der Region eine Rolle. Mietverträge in sozialen Einrichtungen wie einer Pflegeimmobilie werden im Vorfeld- bevor diese Immobilie gebaut wird – mit den Pflegekassen ausgehandelt.

Hier wird nach Anzahl der Betten und den Investkosten die Höhe der Gesamtmiete der Einrichtung verhandelt. Die Investkosten sind vom Zustand und Alter der Einrichtung abhängig und daher in jeder Pflegeimmobilie unterschiedlich hoch. Hinzu kommen weitere Preisunterschiede zwischen den Bundesländern aufgrund von Grundstückspreisen und Baukosten. Die Bewohner in Sachsen-Anhalt zahlen etwa die Hälfte wie diejenigen in Nordrhein-Westfalen. Zudem können unterschiedliche Pflegebetreuungs-Konzepte mit zusätzlichem Raumbedarf (z. B. Wohngruppenkonzepten) Preisunterschiede ausmachen. Der Investkostenanteil ist ein Pro Tag/Pro Bett Faktor der dann mit der Bettenanzahl hochgerechnet wird. Dies ergibt den Mietpreis, den sich ein Pflegeheimbetreiber von den Pflegekassen absegnen lässt und sich – im Falle von Sozialhilfeempfängern in der Einrichtung, die den Pflegekostensatz nicht aus eigenen Mitteln (z.B. Rente) zahlen können – refinanziert.

Der Betreiber zahlt dann die Gesamtmiete/Pauschalmiete an den Hausverwalter, der wiederum die Miete an die einzelnen Eigentümer aufteilt.

Ihre Miete richtet sich dann wiederrum danach, wieviel Eigentumsanteile und Miteigentumsanteile Sie dort erworben haben. Deshalb kann man relativ pauschal sagen, dass ein solches Pflegeappartement in der Regel zwischen 450 und 650 Euro Mieteinnahme je nach Appartementfläche hat.

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