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Reparatur und Instandhaltung bei Pflegeimmobilien

 
Wie bei allen Immobilien ist die laufende Instandhaltung einer Immobilie unabdingbar und notwendig, um den Wert zu halten oder sogar zu steigern. Dennoch gilt bei Pflegeimmobilien eine besondere Vereinbarung, die Ihnen als Eigentümer den Großteil dieser Verpflichtungen abnimmt.

Bei Pflegeimmobilien gilt ganz allgemein zunächst mal die Vereinbarung, dass der Mieter – also der Pflegeheimbetreiber – grundsätzlich für alles, was innerhalb des Gebäudes repariert, instandgesetzt, modernisiert werden muss zuständig ist.

Die Eigentümergemeinschaft – zu der Sie dann gehören – ist eben nur für das Dach und die Fassade zuständig. Mit der Fassade ist die Aussenhaut des Gebäudes inklusive der Fenster gemeint.

Diese besondere Vereinbarung kennt man aus gewerblichen Mietverträgen und ist ein üblicher Paragraph. Häufig hört man dies auch unter dem Begriff “Double-Net-Mietvertrag”, der das “Dach und Fach” damit meint und den Eigentümer der Immobilie damit von der Instandhaltungsverpflichtung innerhalb des Gebäudes ausschließt.

Im Detail kommt es dann darauf an, welche weiteren Teile des Gebäudes hier noch auf der Eigentümerseite anfallen. Hier unterscheiden sich die Mietverträge häufig im Detail. Hier kann Ihnen ein Pflegeimmobilien-Experte dann weiterhelfen, welches Objekt für Sie als Eigentümer vorteilhafter ist.

Da bei  Immobilien die häufigsten und lästigsten Reparaturen und Instandhaltungen jedoch innerhalb des Gebäudes anfallen, können Sie davon ausgehen, das Sie bis zu 70% Ersparnis gegenüber klassischen Wohnungen als Kapitalanlage haben.

Für das Dach&Fach wird dann seitens Ihres Hausverwalters dann eine Instandhaltungsrücklage gebildet. In aller Regel wird diese bereits von Ihrer Miete abgezogen, sodass Sie keinen weiteren Aufwand damit haben.

Bei Pflegeimmobilien werden Sie in aller Regel keine bösen Überraschungen erleben, weil ganz klar und eindeutig in den Verträgen geregelt ist, wer für was zuständig ist. Auch das Risiko einer unkalkulierbaren Sonderumlage ist an dieser Stelle sehr gering.

Selbst bei Neubau-Pflegeimmobilien wird von Beginn an die Instandhaltungsrücklage aufgebaut, sodass hier sukzessive ein Puffer aufgebaut wird, um die Schäden und Instandhaltungen hieraus zu zahlen.

Sollte es dennoch mal zu einer Sonderumlage kommen, ist der Anteil für Sie als Einzeleigentümer jedoch eher von geringer Höhe, da alle Kosten hierfür durch alle  80-100 Eigentümer geteilt werden.

Wenn Sie jetzt weitere Fragen zu dem Thema Instandhaltung, Reparaturen oder Modernisierung bei Pflegeimmobilien haben und ich Ihre Frage hier nicht beantwortet habe, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

Reparatur und Instandhaltung bei Pflegeimmobilien
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